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ℹ️ Wichtigste Infos zum Zusammenleben mit Ratten 🐀

  • Strategie
  • Infos zu ratten
    (Achtung, Ratten können an sehr scharfen Gerüche ersticken, zb. wenn sie über Dampf verteilt werden) 
  • was wir nicht machen wollen

Dauerhafte

Unsere Vertreibungsmaßnahmen

Strategie

Die Ratten leben bei uns relativ kuschelig auf den Dachböden und Zwischendecken in den Häusern der Heldenberger Str. 1. Bisher haben Umsiedelungsversuche nicht viel ergeben. Um die Ratten, davon zu überzeugen selbst auszuziehen, wollen wir folgende Maßnahmen ergreifen:

1. Unattraktive Räume schaffen:

Wir organisieren Wupps, zu denen wir auch Leute von außerhalb einladen. Bei diesen Wupps werden wir:

  • aufräumen
  • Räume,
  • wo Ratten Zugang haben, aufräumen, sodass ihnen keine Verstecke lassenbleiben.
  • keine lockenden Gerüche (=kein Essen unverpackt)
  • und
  • alles,stark wasriechende sieStoffe anfressenso inlagern, Boxendass verpacken
    die Ratten davon nicht angezogen werden.
  • Rattenkot entfernen
    entfernen,

    https://de.wikihow.com/Rattenkot-entfernen

    da
  • dieser
  • Nistenkästenauch fürRatten Eulenanlockt installierenund ein gesundheitsschädlich sein kann.

Außerdem wird ein Rollcontainer organisiert, in dem die gelben Säcke gelagert werden können.

Möglicherweise werden die Ratten bereits durch diese Maßnahmen weniger oder ziehen ganz aus. Ratten vermehren sich nämlich nur so schnell, wenn sie dafür auch gute Bedingungen haben - z.B. viel Futter.

2. Aktives Stören:

Falls wir mit den Ratten nach Schritt 1 immer noch Probleme haben, werden wir versuchen, sie aktiv zu verscheuchen. Das wird nicht leicht, aber folgendes kann dabei helfen:

  • Ratten-Piepser mit Ultraschall
  • und
  • häufiger laut Musik hören
  • Lichtquellen (Stroboskoplicht?)
  • dieUngenutzte Räume häufiger betreten bzw. nutzen
  • Unangenehme Gerüche: 
      • im Wechsel Essigessenz und Chlor
      • Terpentin
      • Katzen einladen zum rumspazieren (wennWegen keineAllergien Allergiker)abchecken) /Katzenstreu
        • Mache zuerst die bevorzugten Laufwege der Ratten ausfindig.

        • Streue dann etwas benutztes Katzenstreu auf dieLaufwegen Wege oder stelle lege mit Katzenstreu gefüllte Stoffsäckchen an die Stellen, an denen die Ratten am häufigsten hineinkommen.

        • Der Geruch der Katzen reicht oft schon aus, um die Nager in die Flucht zu schlagen.

        auslegen.
      • Ätherische Öle (geeignete Pflanzen in Sois räumen)

      • rat-Rat-EX ratten Abwehrspray

      • Lorbeerblätter, Chilischoten, Knoblauch, Pfefferminzöl

  • Stroboskoplicht

Ratten gewöhnen sich schnell an Zustände und mögen was sie kennen. Deshalb ist es nötig, hier die Art des Störens immer wieder zu wechseln. Das ist auch der Grund, warum wir uns erst auf die Räume konzentrieren und dann auf das Stören, damit wir sie dann gezielt so sehr stören können, dass sie ausziehen, bevor sie sich ans Stören gewöhnen.

3. Zugangspunkte schließen

  • es gibt viele Eingänge in unsere Gebäude, weil

    Sobald die DächerRatten nichtausgezogen ausgebautsind, sindkönnen undwir dafür sorgen, dass keine neuen Ratten reinkommen. Allerdings dürfte es sehr schwer sein, das Haus wirklich rattensicher zu bekommen, da bereits ein 2-eurostück-Euro-großes Loch reichtreicht, alsdamit Eingang

  • eine
  • erstmalRatte Fokusherein daraufkommt.

    die

    Wirklich Wohnräumemöglich zuwird schützen,das z.B.also kleinewahrscheinlich Löchererst mit Lochblechder schließen

  • Dachbaustelle
  • auchsein. LagerorteGgf. müssen gutwir geschütztnoch werden,ein damitÜbergangsstrategie sie keine gemütlichen Chillorte finden

Vorgehen: 
finden.

  • Tonne für Gelbe Säcke
  • Wupps zum Aufräumen (Dachböden, Lagerorte)
  • Anlockende Gerüche vermeiden (offene Lebensmittel, Rattenkot, ...) 
  • Dämmung schützen (verbaute und unverbaute)
  • aktiv stören
  • Wupps zum Eingänge schließen
  • langfristiges Ziel: ausgebaute Dachböden

Allgemeine Infos zu Ratten

Verhalten

Ratten sind soziale Tiere und leben in Gruppen (Rudeln) zusammen. Innerhalb der Gruppen gibt es oftmals eine soziale Hierarchie. Rudelmitglieder erkennen sich am Geruch und reagieren aggressiv auf fremde Ratten. Wanderratten sind in der Regel scheu und meistens im Dunkeln aktiv. Sie sind selten auf offenen Plätze zu finden, und bewegen sich oft entlang von Mauern und Wänden. Häufig benutzen Ratten immer wieder dieselben Laufwege (Wechsel). Wanderratten sind Fluchttiere. Wenn sie in die Enge getrieben werden, können sie jedoch ausgesprochen aggressiv reagieren, beißen und bis zu 1,5 m hoch springen. Wanderratten sind in der Lage zu schwimmen und stellen ausgezeichnete Kletterer dar.

Ernährung

ALLES. insbesondere bei uns an Müll interessiert, vermutlich kriegen sie ihre Nahrung aber woanders im Dorf.

Natürliche Feinde

Ratten werden von Hunden und Katzen gejagt und getötet. In ländlichen Gegenden sind Marder, Wiesel und Iltisse Fraßfeinde, ebenso Greifvögel wie Bussarde und Eulen.

Fortpflanzung

Ein Rattenweibchen kann bis zu sechsmal im Jahr durchschnittlich jeweils 8 Junge zur Welt bringen, die nach 2 Monaten geschlechtsreif werden und sich selber fortpflanzen können. Ein anfänglich kleiner Rattenbefall kann sich daher relativ schnell ausweiten, aber es hängt sehr von den Bedingungen ab. Bei wenig Nahrung pflanzen sie sich langsamer fort.

Krankheiten

Rattenkot ist eine richtige Krankheitsschleuder weswegen Ratten unbedingt ernst zu nehmend sind. Hautkontakt sollte vermieden werden, aber getrockneter Rattenkot wird  auch zu einer akuten Gesundheitsgefahr, weil Staubpartikel eingeatmet werden können. Deswegen wird Schutzkleidung und Staubschutzmaske in „kontaminierten“ Räumen empfohlen.

Das Risiko einer Ansteckung besteht nur, wenn Ratten tatsächlich auch entsprechende Krankheitserreger mit sich tragen, was nicht immer der Fall ist. Es gibt Rattenpopulationen, die gesund sind. Mehr Ratten heißt nicht gleich mehr Krankheiten. Die Ratten stecken sich übrigens häufiger beim Menschen an, als andersrum.